
Der August war ein Monat mit zwei Gesichtern. Die ersten beiden Wochen haben wir noch in Island verbracht, zwischen Wasserfällen, weiten Landschaften und einem Campervan, der uns vor einige Herausforderungen gestellt hat. Und dann kam die Landung. Schuleinführung, neues Schuljahr und der ganz normale Alltag, der uns kaum eine Verschnaufpause gelassen hat.
Zwischen Ankommen und Loslegen war für vieles keine Zeit, am allerwenigsten fürs Schreiben. Trotzdem hat sich einiges angesammelt, das sich lohnt, festgehalten zu werden. Was genau erfährst du in diesem Monatsrückblick.
Das haben wir diesen Monat unternommen
Das Highlight des Monats – wobei was rede ich? Das Highlight des ganzen Jahres war unser Urlaub in Island, der sich noch bis in die ersten beiden Augustwochen zog. So viel Natur, so viele unvergessliche Erinnerungen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu berichten. Lest euch gern in die entsprechenden Artikel dazu ein, wenn ihr mehr erfahren wollt. Ich empfehle bei unseren Lieblingsmomenten in Island zu beginnen – und wenn ihr Wasserfälle genauso liebt, wie ich, dann schaut mal hier rein: Wasserfälle in Südisland.
Es war unser erster Urlaub im Campervan und das Fazit dazu fällt überraschend positiv aus. Oder sagen wir: positiver als befürchtet. Ich finde es ist eine der entspanntesten Möglichkeiten, Island auch als Familie zu bereisen. Jeder, dessen Kind auch gern in jede Pfütze fällt, die ihm über den Weg läuft, wird den Wert von vielfacher Wechselkleidung zu schätzen wissen. Letztendlich hat uns auf Dauer ein weiteres Zimmer gefehlt, in das sich jemand hätte zurückziehen können. Aber es war trotzdem viel entspannter als ein Aufenthalt in einem großen Hotelkomplex.

Am letzten Augustwochenende zog es uns wie jedes Jahr nach Görlitz aufs Altstadtfest, das zu weiten Teilen ein tolles Mittelalterspektakel ist. Am liebsten schlendern wir Sonntag Vormittag durch die Stände, wenn sie gerade erst aufwachen und die Straßen noch leer sind. Dieses Jahr konnten wir das sogar extra entspannt ohne Kinder unternehmen – die beiden hatten sich für die kleinen Babypandas im Tierpark Görlitz entschieden.


Diese Events haben wir (bewusst) verpasst
So wie im Juli haben wir auch im August viel Mut zur Lücke bewiesen. Die ersten Wochen waren wir im Urlaub, danach ging die Schule wieder los und alle mussten sich wieder in den Alltag eingewöhnen. Zwei Dinge kann ich hier trotzdem aufzählen:
- Stadtfest Dresden „Canaletto„: Es ist groß, es ist bunt, es ist laut und es waren über dreißig Grad im Schatten am Samstag. Alles keine guten Voraussetzungen, um uns auf ein Stadtfest zu locken. Zusätzlich war ich beruflich eingespannt, um auf eben jenem Stadtfest meine Umfrage zu Verkehrsinformationstafeln zu promoten.
- Filmnächte am Elbufer: Es hat schon etwas sehr Romantisches: Auf einer riesigen Kinoleinwand werden die verschiedensten Filme präsentiert, während man die sinkenden Temperaturen am Abend genießt. Das ist sehr cool, funktioniert aber leider nur bei Dunkelheit. Irgendwie logisch, oder? 😅 Für Kinder gibt es auch nachmittags Vorstellungen, dann allerdings auf einem übergroßem Fernseher in der prallen Sonne. Hat uns letztes Jahr nicht überzeugt – haben wir deshalb dieses Jahr ausgelassen.
Alltag zwischen Elbe, Schule und Zuhause
Der Alltag hat uns mit Vollgas direkt nach dem Urlaub wieder eingeholt. Freitag ankommen – Samstag Vormittag der Auftritt meines Sohnes zur Schuleinführung der neuen Erstklässler (die großen Kinder führen da immer ein Theaterstück auf) – Samstag Nachmittag Arbeit für mich. Und direkt am Montag dann der Beginn des neuen Schuljahres.
Deshalb haben wir es eher ruhig angehen lassen – viel Zeit am Wochenende zuhause verbracht, zum Ende des Sommers noch einmal Eis gegessen und ein Kinobesuch haben und wieder zuhause ankommen lassen.
Jetzt zwei Wochen später haben sich die Routinen langsam wieder eingependelt. Meine Tochter geht jeden Freitag zum Schulschwimmen und zum Breakdance – über die Teststunde hatte ich im Monatsrückblick Juli schon berichtet. Dazu kommen viele andere Nachmittagsaktivitäten und meine Weiterbildung, die irgendwie zeitlich mit eingeplant werden muss. Irgendwie ist der Wochenplan ziemlich voll und ich bin gespannt, ob wir das durchhalten können. Aber solange alle Freude daran haben, werde ich keine Änderungen vornehmen. 🙂



Mein Dresden-Moment des Monats
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nach jedem Urlaub immer wieder auf zuhause freue. Ganz egal, wie schön der Urlaub auch war, liebe ich es zurück in einen Alltag zu kommen und das Erlebte zu verarbeiten.
Deshalb war mein Dresden-Moment im August die Fahrt mit dem Zug über die Marienbrücke. Eigentlich begann es schon, als die ersten Weinberge an den Fenstern vorbeizogen. Dann weiß ich, dass es nicht mehr weit ist und spätestens, wenn das berühmte Panorama mit Frauenkirche und Terrassenufer auftaucht, sind wir fast zu Hause.
Tatsächlich gab es noch einen zweiten tollen Moment im August. Wir statteten seit langer Zeit dem Spielplatz am Beutlerpark einen Besuch ab. Der liegt direkt um die Ecke vom Kindergarten und die Kinder lieben ihn nach wie vor. Großer abwechslungsreicher Park, dazu ein spannender Spielplatz – mehr brauchen wir manchmal nicht.

Fazit & ein Blick nach vorn
Der August war wie erwartet erst sehr aufregend und dann sehr anstrengend. Von einer für unsere Verhältnisse großen Reise zurückzukommen, zieht einige Aufgaben nach sich, angefangen bei den Wäschebergen bis hin zu den hundert kleinen Dingen, die sich zuhause während der Abwesenheit angesammelt haben. Zusammen mit dem, was der Alltag in den ersten Wochen nach den Sommerferien ohnehin an Aufgaben mitbringt, blieb gar nicht so viel Zeit fürs Schreiben.
Und was sagen die Blogziele?
Wo keine Zeit fürs Schreiben ist, habe ich auch kein Interesse daran, an den Blogzielen weiterzuarbeiten. Da bin ich knallhart im Priorisieren 😀 Auch Pinterest schleift wieder vor sich hin – was sich sofort in den Zahlen bemerkbar macht.
Insgesamt sind im August „nur“ 4 Artikel entstanden – davon ein Monatsrückblick und der Beitrag über Reiseziele in der Sächsischen Schweiz mit der Bahn, der mehr oder weniger eine Zusammenfassung bereits vorhandener Artikel ist. Ich hätte gedacht, dass ich mit den vielen Eindrücken mehr Artikel über Island erstellen würde. Aber es ist, wie es ist und da bis zum Ende des Jahres keine weiteren Urlaube geplant sind, habe ich genügend Zeit das alles nachzuholen!
Wenn dir gefällt, was du hier liest, trage dich gern für meinen Newsletter ein. Dann landen neben den Reisegeschichten auch noch viele andere Inspirationen direkt in deinem Postfach.
Oder du kommst mit auf Social Media und begleitest uns bei allen kleinen und großen Abenteuer zwischen den Artikeln.

Was soll’s! Dann sind eben „nur“ 4 Beiträge entstanden! Dafür hast du eine wunderschöne Zeit in Island gehabt! Eine Zeit, in der ich mich auf jedes neue Foto gefreut habe! Die Wasserfälle hatte ich ja schon bewundert, aber was mir auch im Gedächtnis geblieben ist, war als Ihr zeitgleich „in Europa und Amerika“ wart! Das kann ja nun wirklich nicht jeder von sich behaupten!
Pinterest habe ich vor Jahren auch mal genutzt, aber puh … ich glaube, das füttere ich nicht weiter! Ich bin zur Zeit wieder viel lieber auf Instagram unterwegs!
Und nun bin ich gespannt, was du im September alles zu erzählen hast!
Liebe Grüße
Jana
Ich denke es wird perspektivisch auch bei 4 Artikeln im Monat bleiben.
Das ist geradeb bei den längeren Reiseartikeln ein realistisches Ziel, das ich am Ende gut einhalten kann.
Und ja, Pinterest hat bei mir defintiv Motivationshöhen und -tiefen 😉
Noch habe ich es aber gedanklich nicht ganz abgeschrieben.
Liebe Grüße,
Lisa