
„Jardin… was?“ Das ist vermutlich die erste Reaktion vieler, wenn wir von unserem Ausflug erzählen. Wer mit Kindern nach Paris reist, denkt fast automatisch an Disneyland – große Shows, lange Warteschlangen, hohe Preise. Aber Paris kann auch ganz anders. Denn den Jardin d’Acclimatation mit Kindern zu besuchen ist eine der entspanntesten und gleichzeitig überraschendsten Alternativen, die die Stadt zu bieten hat.
Im Westen von Paris, direkt am Bois de Boulogne im eleganten 16. Arrondissement, liegt ein Ort, der viel weniger bekannt ist als Disneyland, aber für viele Familien die bessere Wahl sein kann. Denn er ist kleiner, ruhiger, deutlich günstiger und mittendrin in Paris.
Zugegeben, der Name kommt einem nicht so leicht über die Zunge und klingt im ersten Moment ziemlich formell. Dabei bedeutet er im Grunde etwas sehr Einfaches: Sich eingewöhnen, wohlfühlen und ankommen. Genau dafür wurde der Park 1860 ursprünglich geschaffen – als botanisch-zoologischer Garten, in dem exotische Pflanzen und Tiere an das Pariser Klima „akklimatisiert“ werden sollten.
Heute ist davon nur noch ein Hauch zu spüren, aber die Idee des Ankommens und Wohlfühlens zieht sich bis heute durch. Ein bisschen Freizeitpark, ein bisschen Tierpark, ein bisschen Stadtoase – gepaart mit ganz viel Familienzeit. Und das alles an einem Ort, der sich zu keiner Zeit überladen angefühlt hat. Für uns der perfekte Ausgleich nach der langen Zugfahrt am Vortag.
In diesem Artikel erzählen wir von unserem Tag im Jardin. Nachdem die Kinder schon beim Bewerten der Sehenswürdigkeiten in Paris so viel Spaß hatten, werden sie sich auch hier wieder mit ihrer ganz eigenen Sicht einbringen.
Und da mein Mann bei jedem Artikel fragt, warum er nicht erwähnt wird, ist dieses Mal auch die Papa-Perspektive am Start. Familienabenteuer schreibt man schließlich gemeinsam.

So erreicht ihr den Jardin d’Acclimatation mit Kindern
Der Jardin d’Acclimatation liegt im Westen von Paris, direkt am Rand des Bois de Boulogne, und ist erstaunlich einfach zu erreichen. Weil der kleine Zug ab Porte Maillot an unserem Besuchstag leider nicht fuhr, sind wir mit der Metro bis zur Haltestelle Les Sablons gefahren und die letzten gut 500m gemütlich zu Fuß gelaufen.
Die Nutzung der Metro bietet viele Vorteile. Man muss sich nicht durch den unübersichtlichen Verkehr von Paris quälen, benötigt keinen Parkplatz (mit zusätzlichen Kosten) und ist trotzdem schnell und unabhängig, da die nächste Bahn in spätestens 5 Minuten am Bahnsteig steht. Die Nachteile der Metro-Nutzung lernten wir aber bereits auf unserem Weg zum Jardin kennen.
In der morgendlichen Rush-Hour, welche für deutsche Verhältnisse, erstaunlich spät am Tag stattfindet, wird die Bahn wirklich sehr voll. An Sitzplätze braucht man nicht zu glauben und es ist sehr kuschelig. Vor allem unsere Tochter kämpfte mit sich und den Menschenmassen, von denen sie ja nur die Beine sehen konnte.
Am Eingang des Jardin d’Acclimatation wurden wir freundlich empfangen. Alles wirkte einladend und übersichtlich. Tatsächlich waren wir an diesem Morgen die ersten Gäste im Jardin d’Acclimatation! An der Kasse haben wir unser digitales Ticket ganz unkompliziert gegen ein Armbändchen eingetauscht. Dank der gut platzierten Lagepläne fanden wir uns schnell zurecht. Kaum waren wir drin, zog uns das kleine Riesenrad magisch an. Es war perfekt, um in das Park-Abenteuer zu starten und sich erst einmal einen Überblick von oben zu verschaffen.

Attraktionen im Jardin d’Acclimatation – Was Kinder (und Erwachsene) lieben
Der Jardin d’Acclimatation ist mit seinem bunten Mix aus nostalgischem Freizeitpark, grünem Naturerlebnis und kindgerechten Abenteuern deutlich entspannter als viele andere Freizeitparks, die wir kennen. Es gibt über 40 Attraktionen, da ist für jeden etwas dabei. Ob Karussells, kleine und große Achterbahnen, Bootsfahrten oder Eisenbahnen – alles ist liebevoll gestaltet, ohne laute Musik oder grelle Lichter. Besonders schön fanden wir, dass die Angebote nicht nur nach Altersgruppen gestaffelt sind, sondern auch viel Raum fürs freie Spielen lassen.
Bezüglich der Altersfreigaben bei den verschiedenen Fahrgeschäften empfehle ich eine Mindestgröße der Kinder von 80 cm. Besser wäre 120 cm, da sie so viele der Attraktionen sogar schon allein fahren können. Aber Achtung: die Mitarbeitenden sind sehr genau, wenn es um das Messen der Körperhöhe geht. Flunkern beim Alter ist so gut wie nicht möglich. Für jüngere Kinder sind die Fahrgeschäfte wirklich noch nichts, sie können sich auf den Spielplätzen und bei den Tieren vergnügen. Ebenso werden wohl die Adrenalinjunkies unter euch nicht wirklich auf ihre Kosten kommen, da wenige richtig große Achterbahnen vorhanden sind.
Zwischendurch sind wir immer wieder an Tieren vorbeigekommen und haben Spielplätze entdeckt. Vom klassischen Klettergerüst bis zum Matschsand- und Wasserspielplatz ist alles dabei. Bei warmem Wetter also unbedingt Wechselsachen einpacken! Und was uns Eltern besonders gut gefallen hat: Trotz all der Angebote ist der Park grün, weitläufig und nie zu voll gestopft. Es gibt viele schattige Bänke zum Ausruhen und genug Platz, um zwischendurch eine Pause zu machen.


G.(8 Jahre): Da gab es so eine Bootsfahrt durch einen Kanal, wo das Wasser bewegt war. Und da gab’s einen Pflanzentunnel, wo Spritzdüsen angebracht waren, die Sprühregen gemacht haben. Und dadurch sind wir zweimal gefahren, weil der Kanal zweimal unter dem Tunnel durchgeht. Und manchmal, wenn keiner vorne ankommt, lassen sie die Boote auch durch und wenn’s ein bisschen dauert beim Einsteigen, dann stauen sich die Boote.
G.(8): Das Kettenkarussell war auch sehr cool, weil das ging runter zum Einsteigen und wenn es losging, ist es erstmal hochgefahren und es hat sich gedreht. Und das ganz ganz oben, das konnte sich auch noch schief machen. Und dann war ich ganz weit oben, weil ich auch außen saß.
Bei der Micky-Maus-Bahn (= Les Souris Mécaniques) da gab es einen Ruck, als wir losgefahren sind und dann ging’s mit einer Kette nach oben. Oben wurden die Bremsen gelöst und dann sind wir um zwei Kurven rumgefahren. Das waren zwei Kurven nach links. Und dann ging’s ganz leicht nach unten und wieder hoch. Dann kam eine Kurve nach rechts und dann ging’s ganz tief runter, da hatte ich das Gefühl wir fallen. Beim ersten und beim zweiten Mal sind wir seitlich runtergefahren. Beim dritten Mal sind wir rückwärts runtergefahren.


M.(6 Jahre): Beim Wasserspielplatz bin ich manchmal unter diesen Wasserstrahlen durchgekrochen. Und Mama hatte gedacht, dass im Regenbogen Wasser raussprüht, weil dahinter genau eine Wasserfontäne war. Macht es aber gar nicht. Am Ende waren wir ganz nass, aber wir hatten keine Wechselsachen mit.
Beim Karussell saß ich einmal auf einer Giraffe und immer wenn es anhält und anfängt macht es „bim bim bim“. Es gab auch ein großes Karussell und da sind wir auch mitgefahren. Und das große Karussell, das war richtig cool.
Übrigens sind wir auch mit der Drachenbahn gefahren. Die war krass. Da wurden wir fast aus den Sitzen geschleudert. Da ging es runter und als wir unten ankamen gab es -bumm- ein Kurve. Da sind wir ganz oft mit der Bahn gefahren.

Essen im Jardin d’Acclimatation: Snacks, Restaurants & Picknick
Wenn sich beim Familienausflug irgendwann die Frage stellt „Was essen wir jetzt?“, gibt es im Jardin d’Acclimatation glücklicherweise viele Möglichkeiten das Thema entspannt zu lösen. Über den Park verteilt findet ihr mehrere Snackstände mit Klassikern wie Crêpes, Sandwiches, Pommes, Eis und kalten Getränken. Für den schnellen Hunger zwischendurch ist das mehr als praktisch.
- La Manège Gourmand bietet belegte Panini, Sandwiches und süße Sachen wie Waffeln oder Crêpes.
- Weitere günstige Snacks gibt’s bei La Crêperie Eugénie, Le Café à Vapeur, L’Orangerie oder Les Délices de la Rotonde.
Wer etwas mehr Ruhe möchte, kann in einem der Restaurants einkehren. Vom Selbstbedienungs-Familienrestaurant bis zur schicken Brasserie ist für jedes Budget und jede Stimmung was dabei. Unsere Kinder wollten gern Nudeln essen, doch im Restaurant Da Antonio waren uns die Kindermenüs dann doch etwas zu teuer. Stattdessen haben wir Burger im La Chaumière Gourmande gegessen.
M.(6): Beim Essen haben wir eine kleine Katze gesehen. Also eine ganz ganz kleine Katze. Die ist da so langgelaufen und dann kam so ein Pfau. Und der Pfau wollte sie vertreiben. Ich habe schnell aufgegessen und dann habe ich die kleine Babykatze beobachtet. Die war so süß!
Wer etwas mehr Zeit und Ruhe will, ohne gleich ins teure Restaurant zu gehen, kann auch ein entspanntes Picknick einplanen. Das ist hier tatsächlich erlaubt und der Park bietet dafür viele schattige Bänke und Wiesenflächen.

Praktische Tipps für euren Familienausflug
Bevor ihr loszieht, hier ein paar Dinge, die wir gern vorher gewusst hätten und die euch hoffentlich helfen, euren Besuch entspannt und stressfrei zu planen:
Tickets & Eintritt
Der Eintritt zum Park kostet aktuell ca. 7€ pro Person, Kinder unter 80cm Körperhöhe sind frei. Die Fahrgeschäfte kosten extra – dafür gibt’s verschiedene Optionen:
- Einzeltickets – 4,50€ pro Fahrt
- 15er / 50er Pack – je Fahrt günstiger, 1 Jahr gültig
- Tagespass mit unbegrenzten Fahrten – lohnt sich ab ca. 6-7 Fahrten, gibt es als Einzeltickets und für Familien (4 Personen)
Wir hatten den Familientagespass vorab online für einen festen Tag gebucht. Da könnt ihr etwas sparen im Vergleich zum flexiblen Ticket. Damit sind wir am Eingang direkt durchgegangen und haben uns das Armband abgeholt.
Öffnungszeiten
Der Park ist im Sommer täglich ab 10 Uhr geöffnet. Im Sommer und Winter variieren die Öffnungszeiten, deshalb in der Nebensaison am besten vorher genau informieren. Wir empfehlen, am besten gleich zur Öffnung da sein. Dann ist es noch angenehm leer. Auch wenn es bei uns tatsächlich den ganzen Tag recht ruhig blieb.
Kinderwagen & Wickelräume
Der Jardin d’Acclimatation ist absolut kinderwagenfreundlich, mit breiten Wegen und wenigen Barrieren. Manche Attraktion verlangen allerdings, dass der Wagen draußen bleibt. Nehmt also besser nichts wertvolles mit, was offen rumliegen würde.
Wickelmöglichkeiten gibt es in mehreren Toilettenanlagen. Sie sind sauber und ausreichend vorhanden. Aber nicht überall super modern. Am besten deshalb immer eine eigene Wickelunterlage dabei haben.
Beste Besuchszeit
Früh am Tag oder unter der Woche ist es am entspanntesten. An Wochenenden und in den französischen Schulferien kann es recht voll werden. Das macht vor allem bei den Fahrgeschäften einen großen Unterschied. Wir waren an einem Donnerstag im Juli. Zum Teil sind die Fahrgeschäfte nur für uns gefahren und wir hatten an keiner Attraktion eine lange Wartezeit.
Insgesamt waren wir über sechs Stunden dort – mit Pausen, viel Spielzeit und noch mehr Fahrgeschäften. Die Kinder wären am liebsten noch länger geblieben, aber leider zwang uns der einsetzende Regen zum Aufbruch.
Bei uns im Sommer waren fast alle Attraktionen geöffnet. Im Winter kann es durchaus passieren, dass viele Fahrgeschäfte geschlossen sind. Dann ist der Eintritt auch wesentlich günstiger. Schaut am besten in der Nebensaison vorher, ob sich der Tagespass für die Fahrgeschäfte dann noch lohnt.


Spartipps
- Picknick mitnehmen – Snacks und Getränke im Park sind okay, aber in der Masse nicht gerade günstig
- Tagespass lohnt sich, wenn eure Kinder mehrere Fahrgeschäfte fahren wollen
- Online buchen spart Geld und Zeit am Eingang
- Wasserflaschen auffüllen – es gibt mehrere Trinkwasserstellen im Park
- Mit einer Eintrittskarte zur Fondation Louis Vuitton habt ihr freien Eintritt zum Jardin d’Acclimatation. Die Fahrgeschäfte sind dann noch extra zu bezahlen.
Was wir beim nächsten Mal anders machen würden
- Wir würden auf jeden Fall mehr Wechselkleidung einpacken. Trotz der etwas kühleren Temperaturen wirkte der Wasserspielplatz wie ein Magnet auf unsere Kinder.
- Die Fahrgeschäfte haben teils sehr unterschiedliche Größenbeschränkungen. Wir hatten Glück, dass unsere Tochter mit ihren 1,20m bei den meisten Sachen mitmachen durfte. Wir würden uns aber beim nächsten Mal vorab besser informieren, was für welches Kind passt, damit es keine Enttäuschung gibt.
Tipps von den Kindern
G.(8): Am besten ganz viele Fahrgeschäfte fahren. Das Kettenkarussell war cool und das Riesenrad ist ganz hoch. Am besten man schaut sich vorher das Wetter an. Bei uns hat es geregnet und da war es gut, dass wir einen Regenschirm dabeihatten.
M.(6): Da gab es ein Haus, da waren so gruselige Pflanzen, auf die man schießen musste. Da hatte ich Angst, weil es so dunkel und laut war. ( = Le Kinétorium)
Fazit: Lohnt sich der Jardin d’Acclimatation für Familien?
Der Jardin d’Acclimatation war für uns der perfekte Familienausflug – vor allem nach der langen Zugfahrt am Tag zuvor – weil er viel entspannter war, als die typischen großen Freizeitparks. Die Mischung aus Fahrgeschäften, Spielplätzen und Tieren hat allen gefallen. Dadurch, dass der Park an unserem Besuchstag so leer war und wir nirgends anstehen mussten, konnten wir die vielen Attraktionen voll auskosten.
Wer mit Kindern in Paris unterwegs ist und mal etwas Anderes als Disneyland erleben will, sollte den Jardin d’Acclimatation also unbedingt auf die Liste setzen.
Meine Highlights waren das Wurfspiel an einer virtuellen Wand mit Angry-Birds, das historische Kettenkarussell und die Mäusebahn. Vor allem das Karussell hat es mir angetan. Es lässt einen in der Zeit zurückreisen, als es noch keine Achterbahnen mit Loopings oder Schrauben und sonst was für verrücktes Zeug gab, ruft aber trotzdem einen gewissen Nervenkitzel hervor. Es ist hoch, schnell und durch die leichte Neigung muss man auf ein leichtes Kribbeln im Bauch nicht verzichten.

G: Das Tollste an dem Tag war die Bootsfahrt ganz hinten im Park, wo wir Kinder ganz viel gefahren sind. Da gab es einen Kanal, wo ein Boot reinpasst, der war so schlangenförmig. Und dann sind wir mit einem Rollband nach oben gefahren und dann sind wir über Rollen runtergerutscht ins Wasser. Da hat es richtig doll gespritzt.
M: Am coolsten waren das Kettenkarussell, die Vögelchen, das Autoscooter und die Bootsfahrt mit der kleinen Runde, also dort, wo auch der Wasserfall war und die Bootsfahrt mit der großen Runde, wo auch die Eltern mitgefahren sind.
Wenn ihr wissen wollt, was die Kinder außerdem in Paris begeistert hat, lest gern hier weiter: Kinder bewerten Pariser Sehenswürdigkeiten.
- Ab welchem Alter lohnt sich der Besuch im Jardin d’Acclimatation?
Am meisten Spaß haben Kinder ab etwa 4–5 Jahren. Ab 120 cm Körpergröße können sie die meisten Fahrgeschäfte sogar alleine fahren. Für kleinere Kinder gibt es Spielplätze und Tiere, aber viele Fahrgeschäfte sind dann noch nichts. - Was kostet der Eintritt in den Jardin d’Acclimatation?
Der Eintritt kostet ca. 7€ pro Person. Kinder unter 80 cm Körperhöhe haben freien Eintritt. Die Fahrgeschäfte kosten extra. Entweder als Einzelticket (4,50€) oder als Tagespass, der sich ab ca. 6–7 Fahrten lohnt.
- Wie lange dauert ein Besuch im Jardin d’Acclimatation?
Plant mindestens 4–5 Stunden ein, wenn ihr viele Fahrgeschäfte fahren wollt. Mit Pausen, Spielplätzen und Essen können es auch gut 6 Stunden oder mehr werden. Wir waren einen ganzen Tag dort und die Kinder wären am liebsten noch länger geblieben. - Wie kommt man am besten zum Jardin d’Acclimatation?
Am einfachsten mit der Metro: Linie 1 bis Station Les Sablons, dann ca. 500 m zu Fuß. Alternativ fährt ein kleiner Zug ab Porte Maillot, aber nicht immer zuverlässig. Eigene Parkplätze hat der Park nicht.
- Wann ist der beste Zeitpunkt für den Besuch?
Unter der Woche und früh am Morgen gleich zur Öffnung um 10 Uhr. An Wochenenden und in den französischen Schulferien kann es voll werden. Im Winter haben außerdem viele Fahrgeschäfte geschlossen.
- Ist der Jardin d’Acclimatation wirklich eine Alternative zum Disneyland?
Für Familien, die es ruhiger und günstiger mögen – ja. Der Park ist kleiner, grüner und deutlich entspannter. Große Achterbahnen oder spektakuläre Shows gibt es nicht. Dafür kaum Wartezeiten, viel Platz und eine ganz eigene, nostalgische Atmosphäre.
📍Für alle, die’s genau wissen wollen
Jardin d’Acclimatation – Bois de Boulogne, Rte de la Prte Dauphine et la Prte des Sablons, 75116 Paris, Frankreich
Link: https://www.jardindacclimatation.fr/en
Anfahrt: am besten mit der Metro, da der Park selbst über keine eigenen Parkplätze verfügt (Metrolinie 1 – Station Les Sablons, RER C, mehrere Buslinien oder der Petit Train ab Porte Maillot)
Öffnungszeiten: unterschiedlich nach Jahreszeit und Wochentag, in der Hauptsaison an den Wochenenden und in den Ferien 10:00 Uhr – 19:00 Uhr
Eintrittspreise: Nur für den Park 7€, Personen unter 80cm haben freien Eintritt. Für Familien, die viele Fahrgeschäfte nutzen möchten empfehlen wir den „Pass Tribu“ – unbegrenzter Fahrspaß für bis zu 4 Personen.
Gastronomie: gefühlt an jeder Ecke Snackstände, Restaurants mit unterschiedlichem Angebot und Preisen – am besten ein eigenes Picknick mitbringen
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Das ist ja mal echt ein anderer Paris-Tipp, den setz ich gleich auf meine Liste fürs nächste Mal!
Als wir vor ein paar Jahren mit unseren Töchtern in Paris waren, hatte ich von diesem Park gehört, aber ich hatte keine Ahnung, wie vielseitig und schön ein Ausflug dorthin sein würde. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag dazu. Besonders gut gefallen hat mir, dass Ihr alle mitgeschrieben habt! Wir waren tatsächlich in Disney Land und das war stressig und tatsächlich mit vielem Anstehen verbunden. Aber die Großeltern haben das hauptsächlich übernommen und dadurch war es für uns erträglich. Im Jardin d’Acclimatation hätte ich mich aber bestimmt wohler gefühlt.
Vielleicht könnt ihr das bei eurem nächsten Besuch ausprobieren 🙂