
Willkommen zu unserem September, der mir beim Zurückschauen erstaunlich klein vorkommt und seinen Platz auf dem Blog trotzdem verdient hat. Denn der Monat hat sich alles in allem richtig gut angefühlt. Macht es euch also bequem, heute erwartet euch ein Monatsrückblick ohne großes Spektakel.
Das haben wir diesen Monat unternommen
An den Wochenenden haben wir vor allem unsere freie Zeit genossen. Lange Vormittage voller Basteln, Lego bauen und Spielen wechselten sich mit kleinen Ausflügen am Nachmittag ab. Dazu waren wir ein Wochenende in Görlitz, sind über das Jakobstraßenfest geschlendert und die Neiße entlang gepaddelt.
Vor allem die Tour auf der Neiße war ein kleines Highlight unseres Septembers. Das Wetter war wechselhaft, aber wir haben ein regenfreies Zeitfenster abgepasst. Besonders schön für mich aber war die Ruhe auf dem Fluss, die nur durch die freudigen Ausrufe unserer Kinder unterbrochen wurde.
Eine kleine Zeitreise wurde für mich im September der Tag der offenen Tür bei einem Aikido-Verein. Zu den Interkulturellen Tagen in Dresden lud er zum Japan-Tag ein, mit Origamifalten, Spielen, Köstlichkeiten (Grüntee!) und Vorführungen der Aikidoka. Mitten im Trubel holte mich die Nostalgie ein, denn als Kind habe ich jahrelang Karate gemacht. Mein Sohn und ich wollen nun gemeinsam zu einem Probetraining gehen. Und wer weiß, vielleicht lasse ich den Kampfsport wieder in mein Leben, obwohl wir uns damals nicht ganz im Guten getrennt haben.


Diese Events haben wir (bewusst) verpasst
- 33 Jahre Kinder- und Jugendhaus INSEL: Zum großen Jubiläum gab es einen Mitmach-Nachmittag voll mit kreativen Spielaktionen und handwerklichen Ständen für die ganze Familie. Das besondere an diesem Jugendhaus ist seine Fokus auf außerschulische naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung, die sogar dazu führt, dass Kinder an Projekten wie dem Juniordoktor teilnehmen können. Zum Jubiläum waren wir gerade in Görlitz, aber es gibt bis zum Jahresende bestimmt noch eine andere Veranstaltung, an der wir teilnehmen können.
- Slow Fashion Festival: Eine weitere Veranstaltung, die wir verpasst haben, weil wir gerade in Görlitz waren. In der Neustädter Markthalle wurden Themen wie nachhaltiges Modedesign, bewusster Konsum und eine gesungene Modenschau präsentiert.
- Pichmännel-Oktoberfest: Läuft seit dem 24. September und wird weder im September noch im Oktober auf unserer Liste stehen…
Alltag zwischen Elbe, Schule und Zuhause
Der Alltag hat zum Großteil unseren September bestimmt. Tatsächlich werden wir bis Ende des Jahres auch keine großen Reisen mehr unternehmen – worüber ich sehr froh bin, denn mit der nebenberuflichen Weiterbildung gibt es für mich genug zu tun. Ich baue mir parallel eine LinkedIn Routine auf und kann die Lernvideos, sowie die ganzen Übungen nicht schnell genug erledigen. Ich beobachte täglich mit Erstaunen, wie viel leistungsfähiger ich arbeite, wenn ich mit ganzem Herzen bei den Aufgaben dabei bin.
Parallel wachsen im Hintergrund noch viele andere Projekte, von denen ich noch nicht weiß, ob wir sie weiter verfolgen werden. Sollte das der Fall sein, werde ich euch auch darüber informieren.
Am letzten Sonntag im September durfte ich noch allein durch die Dresdner Elbhänge streifen, nachdem ich meinen Sohn beim Kindergeburtstag abgegeben hatte. Ein ruhiger Nachmittag nur für mich, der die Akkus mal wieder aufgeladen hat.


Mein Dresden-Moment des Monats
Das war in diesem Monat ganz klar das Stadtteilfest Friedrichstadt. Es war laut, es war bunt und es war sehr anstrengend für mich – vor allem, weil ich auch beruflich dort war, um meine Umfrage zu promoten. Es gab einen Festumzug zwischen vielen Mitmachstationen und Vorführungen.
Ich hatte mich mit beim Stand der Kollegen von der Technischen Universität organsiert, die vor allem digitale Beteiligungstools vorgestellt haben. Da passte meine Umfrage zu digitalen Verkehrsinformationstafeln gut dazu.
Gleichzeitig war es aber auch wundervoll mit anzusehen, wie viel Leben in so einem Stadtteil steckt und wie viele Vereine sich dort einsetzen, um kreative Räume für die Menschen der Stadt schaffen. Da sind Begegnungszentren, zauberhafte Innenhöfe mit Gemeinschaftsgärten und Kulturinitiativen.

Fazit & ein Blick nach vorn
Unterm Strich hat uns der September viel Zeit zu Hause gelassen und ich habe sie gern für meine Weiterbildung und den Blog genutzt. Die Paddeltour auf der Neiße bleibt mir dabei als Erinnerung am meisten hängen, war sie doch der größte Ausflug, den wir im letzten Monat unternommen haben.
Im Oktober freuen sich die Kinder schon ganz besonders auf Halloween, denn sie wollen wieder mit ihren Freunden durch die Häuser ziehen. Die Verkleidung steht dieses Jahr schon lange fest und liegt sogar schon bereit – beide werden als Vampire gehen.
Aber davor steht für sie noch ein Urlaub an der Ostsee mit Oma und Opa an. Wir Eltern bleiben in Dresden und werden uns trotz dessen, dass wir weiter arbeiten gehen, auch ein ganz kleines bisschen wie im Urlaub fühlen.
Und was sagen die Blogziele?
5 Beiträge sind im September entstanden und damit hat sich die Routine von 1 Beitrag pro Woche langsam etabliert. Zwei davon drehen sich um das Thema Camping auf Island – der eine dreht sich vor allem um unsere persönlichen Erfahrungen im Campervan und der andere ist ein ganz praktischer Ratgeber für alle, die ich fragen, ob sich die Campingcard auf Island für Familien lohnt.
Dazu kommt ein Artikel, der schon lange als Entwurf in meiner Beitragsübersicht lag: Reykjanes mit Kindern. Die im Südwesten von Island gelegene Lavahalbinsel hat mit ihrer Einzigartigkeit eine ganz besondere Faszination auf mich ausgeübt und mir viele unvergessliche Erinnerungen gebracht.
Zusätzlich kann ich vermelden, dass ich die erste Kooperationsanfrage aus meinem Posteingang gefischt habe. Und das ganz ohne Seite zur Zusammenarbeit auf meinem Blog. 😉 Ich durfte mir einen Rucksack aussuchen und diesen anschließend auf Instagram mit einem Reel und einer Story bewerben. Sehr passend habe ich mich für das Modell Reykjavik entschieden!
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