
Der März hatte es in sich – zumindest für mich. Willkommen zu meinem Monatsrückblick!
Kaum war der Februar vorbei, hatte ich das Gefühl, dass dieser Monat einfach keine Pause kennt. Amsterdam spielte dabei eine große Rolle, aber auch zuhause war einiges los. Mal waren wir gemeinsam unterwegs, mal war ich es allein, und dazwischen lagen all die kleinen Momente, die den März erst wirklich zu dem machten, was er war. Einen Monat, der wahnsinnig viele Erinnerungen dagelassen hat.
Das haben wir diesen Monat unternommen
Das erste Wochenende des Monats haben wir bei der Familie in Görlitz verbracht. Meine Nichte wurde 18 Jahre alt und das wollte gefeiert werden.
Direkt am Tag danach fuhr ich mit dem Zug nach Amsterdam. Fünf Tage durfte ich in dieser außergewöhnlichen Stadt verbringen – nicht ausschließlich zum privaten Vergnügen, auch wenn ich die Abende ausgiebig für Erkundungen nutzte. Hauptanlass war die internationale Verkehrsmesse „Intertraffic“, auf der ich mich über neueste Technologien rund um intelligente Verkehrssteuerung informierte. Eines meiner absoluten Highlights der Woche war der keine Ausflug ans Meer nach Zandvoort aan Zee. Aber auch für einen möglichen Familienurlaub in Amsterdam habe ich einige tolle Plätze entdeckt, die ich irgendwann einmal unbedingt meinen Kindern zeigen möchte. Den Artikel dazu findet ihr hier.





Die restlichen Wochenenden waren wir in Dresden unterwegs. Es gab für uns keine großen Ausflüge, dafür viele kleine Unternehmungen, die uns den März versüßten. Dazu zählte zum Beispiel der Besuch des tjg.Familiensonntags, den wir im Januar noch traurig verpasst hatten. Dieses Mal stand er unter dem Motto „Ins kühle Nass“: Es gab einen Poolnudel-Parcours, jede Menge Spiele zum Ausprobieren und eine Station, an der Stop-Motion-Filme entstanden. Die Kinder bastelten ihre Hauptdarsteller aus Papier, knipsten viele Fotos und sahen diese dann als kleinen Film zusammengefügt. Eine absolut aufregende Erfahrung für die Kinder, die sie auch mit nach Hause genommen haben. Vielleicht entsteht bald ihr eigener kleiner Film.


Diese Events haben wir (bewusst) verpasst
- Leipziger Buchmesse: Irgendwann vor Ewigkeiten war ich schon einmal dort. Eigentlich wäre sie perfekt für mich, denn ich liebe Bücher und tausche mich gern mit anderen darüber aus. Aber die Menschenmassen schrecken mich ab: 2026 wurde erneut ein Besucherrekord aufgestellt – 313.000 Menschen an vier Tagen. Und wenn ich mir die Bilder und Berichte anschaue, war es für mich genau die richtige Entscheidung das dieses Jahr auszulassen.
- Amazonien-Ausstellung im Panometer Dresden: Zwei Jahre lang beherbergte das Panometer eine Ausstellung über Amazonien und wir haben es tatsächlich nicht geschafft hinzugehen, obwohl wir es uns oft vorgenommen hatten. Für alle, die das Panometer nicht kennen: Es ist ein riesiges 360°-Panoramakunstmuseum in einem ehemaligen Gasbehälter. Jetzt zeigt Künstler Yadegar Asisi ein neues, 27 Meter hohes Rundbild über das Great Barrier Reef. Vielleicht klappt es dieses Mal.
Alltag zwischen Elbe, Schule und Zuhause
Durch meine Dienstreise Anfang März trat der Alltag im restlichen Monat etwas in den Hintergrund. In meiner Freizeit war ich viel damit beschäftigt, Fotos zu sortieren, Blogartikel zu schreiben und Social-Media-Posts vorzubereiten. Das Thema begleitete mich den ganzen Monat.
Was haben wir sonst noch gemacht? Viel Eis gegessen, denn das Wetter war schön warm und sonnig. Außerdem pflanzten wir die Tulpenzwiebeln ein, die ich aus Amsterdam mitgebracht hatte. Ob sie dieses Jahr schon blühen werden, ist fraglich, da die eigentliche Pflanzzeit im Herbst liegt, damit sie noch den Winter-Frost abbekommen.
Vor allem am Wochenende waren wir viel mit dem Fahrrad unterwegs. Jetzt, wo meine Tochter auch ein „großes“ Fahrrad hat, geht es im Straßenverkehr deutlich zügiger voran. So können wir das Fahren auf der Straße üben, wenn am Wochenende wenig Verkehr ist.


Mein Dresden-Moment des Monats
Meinen Lieblingsmoment erlebte ich im März an der Elbe. An einem sonnigen Samstagnachmittag saßen wir an der Prießnitzmündung und ließen uns Kekse schmecken. Die Kinder spielten vollkommen selbstständig: Sie folgten dem Lauf der Prießnitz durch einen Tunnel, führten wilde Kunststücke auf einer provisorischen Schaukel vor und warfen Stöcke in die Elbe.
Wir Eltern saßen einfach da, lauschten dem Rauschen des Wassers und ließen uns von der Sonne die Nasen kitzeln. Ein paar Meter entfernt spielte ein Mann auf einem Handpan eine leise Melodie. Für alle, die jetzt googlen müssten: Ein Handpan ist dieses ufo-förmige Instrument aus Blech, bei dem man mit den Händen vorsichtig auf die Dellen schlägt, um ihm Töne zu entlocken. Zwischen Sonnenschein und ruhiger Musik bin ich kurz eingeschlafen und absolut erholt wieder aufgewacht. Herrlich!

Fazit & ein Blick nach vorn
Mein März war geprägt von den Eindrücken aus Amsterdam, hielt aber auch wundervolle Familienmomente bereit.
Der April wird auch für die Kinder wieder aufregender. Erst kommt Ostern und direkt danach fliegen wir für eine Woche nach Mallorca. Es ist unser dritter Familienaufenthalt auf der Lieblingsinsel der Deutschen – diesmal mit meinen Eltern, denn mein Papa wird 60 und hat uns eingeladen. Ein Familienurlaub mit integrierter Kinderbetreuung? Da sage ich nicht Nein!
Um mich darauf einzustimmen habe ich mir die alten Fotos und einmal angeschaut. Ihr findet ein paar davon in meinen Blogartikeln von Mallorca im Sommer und Mallorca im Winter. Jetzt ist der Frühling dran. Mal sehen, mit welchem Gesicht uns die Insel dieses Mal empfängt.
Persönlich hält der April auch eine spannende neue Erfahrung für mich bereit. Im Jahresrückblick hatte ich bereits angedeutet, dass 2026 ein weiteres kreatives Projekt bringen würde – jetzt ist es offiziell: Der Vertrag ist unterschrieben. Ab der Woche nach Ostern leite ich ehrenamtlich ein kreatives Angebot im Hort der Grundschule meiner Kinder. Ich habe es „Storydetektive“ getauft. Gemeinsam mit den Kindern erkunden wir, was eine gute Geschichte ausmacht und wie sie ihre eigenen Geschichten so erzählen können, dass sie spannend werden. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, aber freue mich gleichzeitig wie verrückt darauf.
Und was sagen die Blogziele?
Der März hat das erste Quartal 2026 produktiv komplettiert. Ganze 8 eigene Beiträge habe ich geschrieben. Das lag aber vor allem an den vielen Eindrücken, die ich von meiner Dienstreise nach Amsterdam mitgebracht habe. Frische Erinnerungen lassen sich viel einfacher verbloggen! Dazu kommt ein Artikel, in dem ich einen Text komplett von einer KI generieren ließ: KI im Familienreiseblog – wie viel Persönlichkeit steckt noch im Text? Ein spannendes Experiment, das mir gezeigt hat, was technisch schon geht, aber auch, dass es viel mehr Spaß macht die Texte selber zu schreiben. Zusätzlich habe ich meine Menüstruktur angepasst und für die wichtigsten Kategorien, wie beispielsweise die Reiseziele, eine kleine Übersichtseite erstellt.
Und jetzt bin ich neugierig: Wir war euer März? Habt ihr die ersten Frühlingssonnenstrahlen schon richtig genossen oder war noch zu viel Alltag im Weg? Erzählt mir gern in den Kommentaren von euren Highlights.
