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Copywriting zwischen Blog und Beruf


Ich sitze gerade mitten in einer Ausbildung zur Copywriterin.

Und während ich das schreibe, fühlt es sich weniger nach einem neuen Kapitel an, sondern viel mehr nach etwas, das schon lange im Hintergrund rauscht und jetzt endlich einen Namen bekommt.

Denn das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, auch wenn ich mir das lange Zeit selbst nicht eingestehen wollte.

Über meinen Blog hat es im letzten Jahr ein Ventil gefunden. Dabei sollte es „nur“ eine Art Reisetagebuch sein, das all unsere Erinnerungen festhält. Aber ein Tagebuch bekommt normalerweise keine drei Social-Media-Kanäle und keinen kostenpflichtigen Plattformwechsel, damit Google die Beiträge indexiert. Ich habe trotzdem monatelang „das ist nur ein Hobby“ gesagt, während ich längst emotional dabei war, mir etwas Eigenes aufzubauen. Dabei ist mir klar geworden, dass der Wunsch, Schreiben einmal zum Beruf zu machen, eigentlich schon viel länger da ist, als ich es bisher benennen konnte.

Beruflich bin ich Verkehrsingenieurin – bei der Stadt Dresden übersetze ich Umweltdaten und Verkehrszahlen so, dass sie in Sekunden verständlich werden für Menschen, die einfach nur sicher von A nach B kommen wollen. Zahlen und Sensordaten auf der einen Seite, ein Mensch am Steuer auf der anderen und dazwischen eine Botschaft, die in Sekundenschnelle verstanden werden muss. Diese Übersetzungsarbeit liebe ich, ganz gleich, ob es um Verkehrsdaten geht oder um eine Reisegeschichte, die auf diesem Blog steht.

Und genau deshalb bin ich jetzt hier in dieser Ausbildung, in der ich lerne, wie aus dem, was ich beruflich wie privat ohnehin schon tue, etwas wird, das auch für andere funktioniert.

Im Worst Case – und ich sage das mit einem kleinen Lächeln – nehme ich am Ende einen soliden Wissensschatz über Marketing, Verkaufspsychologie und erste Kundenerfahrungen mit. Und im besten Fall habe ich in diesem Jahr den Grundstein für ein Leben gelegt, in dem ich mit dem arbeite, was ich ohnehin schon liebe: Schreiben!

Denn die besten Geschichten entstehen dort, wo ein strukturierter Blick das sichtbar macht, was sonst übersehen wird.

Lisa Pietschmann - Copywriterin


Ich bin überzeugt, dass…

  • Ehrlichkeit einer der wichtigsten Werte in der Onlinewelt ist. Das Internet ist voll mit Texten, die klingen wie alle anderen – gesichtslos, austauschbar und ohne Haltung. Menschen spüren den Unterschied. Ich glaube daran, dass Vertrauen die Grundlage ist, auf der langfristige Beziehungen entstehen. Und Vertrauen beginnt damit, dass sich Menschen in einem Text wiedererkennen.
  • Respekt keine Einbahnstraße ist. Deshalb fange ich selbst damit an – mit einer Kommunikation auf Augen- und Ohrenhöhe, die ich mir auch von anderen wünsche.
  • jeder eine eigene Stimme hat, die nur darauf wartet, gefunden zu werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das sein kann und wie viel sich in der Haltung verändert, wenn es passiert.
  • guten Geschichten die Magie innewohnt, Menschen miteinander zu verbinden. Ein Text, der nur informiert, wird gelesen und vergessen. Ein Text, der auch auf der emotionalen Ebene erreicht, bleibt in Erinnerung und schafft einen persönlichen Bezug, der aus Leser:innen Menschen macht, die wiederkommen.
  • Geschichten erzählen ein Handwerk ist, das der Kreativität den passenden Rahmen gibt. Gute Texte brauchen Struktur, Geduld und jemanden, dem es wirklich am Herzen liegt. So jemanden wie mich.
  • Sorgfalt keine Schwäche ist. Ich arbeite gründlich und strukturiert, weil gute Texte Zeit brauchen – von der ersten Idee über die Überarbeitung bis zur Endfassung. Und wer mit Herzblut dabei ist, verdient einen Text, dem man diese Zeit auch anmerkt.
  • Texte, die Menschen berühren, kein Zufall sind. Sie sind das Ergebnis von Neugier, Aufmerksamkeit und dem Mut, Persönlichkeit zu zeigen. Zuhören – Denken – Schreiben in genau dieser Reihenfolge.
  • KI ein praktisches Hilfsmittel ist, aber kein Ersatz für meine Empathie. Gute Texte leben von menschlichen Gefühlen, echten Erfahrungen und all den kleinen Stimmungen, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Das lässt sich nicht imitieren.


Daher sind meine Ziele:

  • … Texte zu schreiben, die Botschaft, Haltung und Emotion in sich tragen, statt im generischen Einheitsbrei unterzugehen.
  • … eine Basis aus Vertrauen zu schaffen. Denn nur wer glaubwürdig ist, wird langfristig gehört.
  • … eine Brücke zu bauen zwischen komplexen Themen und den Menschen, die davon täglich betroffen sind.
  • … Menschen zu erreichen, die sich in einem Text verstanden und gesehen fühlen.


Ich schreibe für diejenigen, die etwas zu erzählen haben und jemanden suchen, der ihnen dabei hilft, die passenden Worte dafür zu finden.

Am liebsten begleite ich Soloselbstständige, kleine Unternehmen und Marken, deren Themen sich um Folgendes drehen:

  • Zukunftsfähige Mobilität
  • Nachhaltiges Reisen & Tourismus
  • Bedürfnisorientierte Familie & Bindung

Auch wenn die Geschichten hier auf dem Blog fast ausschließlich von Familienreisen handeln, zeigen sie, wie aus einem verloren geglaubten Morgen auf Mallorca eine Geschichte wird, an die wir uns noch Jahre später erinnert. Für deine Texte heißt das: Ich suche so lange nach dem einen Detail, das im Kopf bleibt, egal wie technisch oder komplex das Thema ist.

Und am Ende ist es immer dieselbe Frage: Wie wird aus dem, was du zu sagen hast, ein Text, den auch jemand versteht, der das Thema vorher nicht kannte?

Wenn du glaubst, dass wir zusammenpassen – ich freue mich darauf, dich kennenzulernen!


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